Die Türen im Erdgeschoss sind mit Brettern vernagelt. Dort wo in den oberen Etagen früher Licht hinein schien, hängen heute nur noch einzelne Glasscherbenfetzen in den alten Fensterrahmen. Verlassen und voller Geheimnisse – so wirkt die bis Anfang der 90er Jahre als klinische Heilstätte genutzte Anlage beim ersten Betrachten auf mich.

Mit langsamen und vorsichtigen Schritten möchte sie erkundet werden. In ihr verborgen liegen Geschichten, Schicksale, Tränen und hoffentlich auch Lachen. Und ein paar kleine Schätze, die während der abenteuerlichen Rätseljagd an diesem Ausflugstag von uns gefunden werden wollten.

Wie fürchterlich ich mich doch teilweise gegruselt habe, als ich mit schlotternden Knien durch die dunklen Gänge im Keller hinter meinen beiden Begleitern herstolperte. In den oberen Stockwerken lies dann reichlich Adrenalin mein Herz lauter als die Geräusche der Glasscherben pochen, welche unter den Schuhen knisternd zerbrachen.

Ein Erlebnis das seinesgleichen sucht. Diese Caches GC19JT5 / GC14DC5 werde ich ganz sicher nicht so schnell vergessen.