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Muskelkater

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Schmerzt. Aber das gehört wohl einfach dazu. Zum Sofa, Bett und Kisten schleppen. In den Schultern und Waden. Die Umzugssaison ist eröffnet.

Da haben wir nun also den ersten bereits erfolgreich abgeschlossen. Der zweite naht bald. Dann aber verbunden mit mehr Fahrweg.

Aber das ich nun auch vom Autofahren Muskelkater bekommen habe? Seltsam. Ja, gut – so ist das halt ohne Servolenkung. Macht keinen Spass, aber vielleicht kräftigere Oberarme. Mal schaun. Hauptsache an meinem Auto steigt nicht noch mehr aus, so dass ich es bald komplett schieben muss.

Rheya hat morgen bestimmt auch einen kleinen *grins* vom heutigen Schwimm-Training.

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Frühlingsgefühle

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Für viele Worte ist momentan irgendwie kein Platz im Tagesgeschäft. Es ist viel los, es dreht sich um die eigene – und auch um andere Achsen. Doch Hauptsache es geht uns gut, auch wenn sich ab und zu doch gemischte Gefühle finden lassen – in all der guten Laune. Folgt nach dem April-Sonnenschein denn Regen? Müssen wir wohl abwarten.

Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als all die tausend Worte :0021… und diese zeigen momentane Herzenswärme.

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Missverständnisse der Körpersprache

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Es wird Zeit, mal eine neue Kategorie aufzumachen. Letzte Woche war es mal wieder so weit. Ein Hundeversteher ist uns begegnet. Also eines solch menschliches Wesen, das auf eine Art und Weise agiert, als ob er jeden Gedanken seines Hundes versteht. Weiss, was der Vierbeiner mit seiner hündischen Kommunikation in Form von Körpersprache, akustischen Signalen und Beschwichtigungsverhalten seinem Gegenüber vermitteln will. In einer solchen Perfektion, wie ich das wohl niemals  lernen werden. Ich bin jedes Mal von Neuem erstaunt und platze vor Neid. :doh

Wie so oft trifft man ja (unvermeidlicher Weise)  beim täglichen Nachmittags-Spaziergang im heimischen Wald andere Schlapp- oder Stehohren mit ihren Hundeführern. Wenn man selbst dabei so eine Miesmuschel an der Leine führt, ist man natürlich froh wenn das Gegenüber seinen freilaufenden Wuff beim ersten Sichtkontakt auch an die Leine nimmt.

Rheya´s Miesmuschel-Verhalten beinhaltet zum Glück nur, dass sie halt einfach KEINEN Kontakt mit fremden Hunden will. Nach vielen Jahren des Versuchens, ihr das Positive an Hundekontakt zu vermitteln, mit einigen wenigen bösen Kämpfen mit anderen Hündinnen, genervtem Grummeln wenn aufdringliche Rüden nicht von ihr lassen usw. – bin ich irgendwann dazu übergegangen, ihre Wünsche zu respektieren. Sie mag das halt nicht.

Also gehen wir seitdem ganz entspannt mit Kommando „Bei mir“ auf der zum anderen Hund abgewandten Seite am Gegenverkehr vorbei. Rheya dankt mir jedes Mal mit aufmerksamen Blickkontakt und (mehr oder weniger) perfektem Fuß in hoher Erwartung auf ihr Leckerli. Der andere Hund ist ihr ja eh sowas von egal.

Natürlich verhalten sich die anderen Hunde meist nicht derartig. Aufgeregt zerren sie kläffend an der Leine, während „Mensch“ sie natürlich auf der uns zu gewandeten Seite führt. Da kann „Mensch“ ja auch so viel besser an der Leine rucken und zerren.

Genau  diese Begegnungen geben den Anlass für diesen und wahrscheinlich noch einige weitere Beiträge. Es sind die immer wieder auftretenden Kommentare vom „Mensch“, die mich staunen lassen über solche Formen der Hunde-Kenntnis:

Frau zu ihrer Appenzeller-Hündin: „Ach schau mal, was regst Du Dich denn so auf. Der andere Hund wackelt mit dem Schwanz, der freut sich Dich zu sehen und will Dich begrüßen. Dann benimm Dich doch auch mal!“

… Nicht nur, dass die gute Frau ihren eigenen Hund soooo gut versteht. Sie verfügt auch über die Kenntnise, dieses Wissen bei MEINEM Hund anwenden zu können. Verblüffend.